Art
Wettbewerb Umnutzung ehemalige Fabrikanlagen der Fa. Diamalt und Neubau Wohnunganlagen

Preisgericht
03/2018 – 1. Platz

Bauherr
ISARIA Wohnbau Objekt Am Münchfeld GmbH & Co.KG

Erläuterungen
Das Diamaltquartier bezieht seine absolute Sonderstellung unter den zur Zeit neu entstehenden Stadtteilquartieren in München durch die Überlieferung und den Erhalt der glücklicherweise denkmalgeschützten Bausubstanz mit einer ganz eigenständigen und gestaltprägenden Industriebauarchitektur aus der Jahrhundertwendezeit (1905-1915). Schon der städtebauliche Gesamtentwurf – Grundlage des derzeitigen Bebauungsplanes – weist diesen denkmalgeschützten Bauten absolute Sonderstellungen im Quartiersgefüge zu. Es ist wohl als Glücksfall für das Quartier zu bezeichnen, dass die bis heute erhaltenen und gut überlieferten Baustrukturen des sogenannten Suppenwürzekomplexes und des Werkstattgebäudes in Zukunft einen prägenden Rahmen für die Quartiersmitte bilden werden. Wir haben uns der anspruchsvollen Aufgabe, an dieser Stelle eine lebendige, urbane Mitte entstehen zu lassen, mit hohem Einsatz gewidmet und streben einen gestalterisch überzeugenden Dialog zwischen Alt und Neu an.

Leitlinien zur Gestaltung

Nachfolgend aufgelistete Stichworte nennen die vorrangigen gestalterischen Entwurfsziele und bilden die Grundlage unserer Planungsüberlegungen.

Historische Bausubstanz:
– Referenz und Respekt gegenüber den überlieferten Baustrukturen
– Erhalt und Wiedergewinnung der zeittypischen Charakteristik bis ins Detail
– Ablesbarkeit des Originals in seiner industriellen Rauheit
– Verzicht auf Verschönerung oder Make-up
– Putzstrukturen naturbelassen – Kein Farbanstrich
Neubauten:
– Neubauteile im maßstäblichen Dialog mit der Bausubstanz, aber mit eigener Handschrift
– Aufgreifen von Proportionen des Denkmalbestandes
– Materialität der Neubauteile in hellgrauer, sandfarbener Sichtziegeloptik, vorwiegend als Riemchenverkleidung
– An ausgewählten Bereichen semitransparente Ziegelstrukturen, die ein lebendiges Licht
– und Schattenspiel evozieren
– Homogene, naturbelassene Farbhaltung von Putzflächen (Altbauten) und Sichtziegelstrukturen im Neubaubereich

Erschließung

Die PKW-Erschließung erfolgt über die nördliche Erschließungsspange. Als Zufahrt für die Tiefgarage mit 79 Stellplätzen (ohne Duplex) sind zwei getrennte, raumsparende Autoaufzüge vorgesehen. Durch die Pkw- Aufzüge anstelle einer TG- Rampe ergeben sich mehrere Vorteile: Das Werkstättengebäude kann freigestellt werden und das große bodentiefe Fenster an der Ostfassade erhalten werden. Wertvolle Fläche im EG kann für die optimale Organisation der Kita verwendet werden, sodass alle Gruppenräume auf einer Ebene liegen. Die Tiefgarage kann zudem eingeschoßig ohne Duplexparker organisiert werden, im Zuge der weiteren Planung bei Bedarf aber aufgrund des Autoaufzugs problemlos durch Duplexstellplätze erweitert werden. Als oberirdische PKW- Stellplätze für Besucher sind insgesamt 15 Stellplätze, den Straßenräumen zugeordnet, nachgewiesen. Die Stellplätze für den Kindergarten Hol- und Bringservice sind dem Zugang zugeordnet reserviert.

Diamaltplatz

Eingerahmt von den beiden Baudenkmälern wird der Diamaltplatz zur lebendigen, urbanen Mitte des Quartiers entwickelt. Grundidee ist es, alle relevanten Zugänge – sei es zu Fuß oder mit dem Fahrrad – über  diesen Platz zu führen und ihn so zu einem Mittelpunkt aller möglichen Begegnungen zu machen. Über den Platz erfolgen die Zugänge zur Kita, zum Nachbarschaftstreff, zum Café mit Sonnenterrasse, sowie zur Suppenwürze mit Adressen für Büro- und Wohnnutzungen. Die Denkmäler bilden in Verbindung mit der vorgesehenen Trennwand einen starken Rahmen für den öffentlichen Platz. Die Streifen im Bodenbelag des Quartiersplatzes nehmen die strenge Richtung auf und  reagieren auf die Fassade der Suppenwürze: sie laufen auf das Gebäude zu und als Lisenen an der Fassade nach oben. Diese Rhythmisierung spiegelt sich auch in der Gliederung der Trennwand wieder. Die Streifen im Bodenbelag werden aus unterschiedlichen Oberflächenstrukturen desselben Materials gebildet. Der steinerne Quartiersplatz ist bewusst offen gehalten für alle Arten von Spiel und Bewegung. Die vorgeschlagene Einbeziehung von Kleinkinderspieleinrichtungen unter einer Gruppe von Zierkirschen unterstützt die erwünschte Vielfalt und Lebendigkeit auf dem Platz. Für größere Kinder wird eine eigene Spielplatzzone in unmittelbarer Nähe am südwestlichen Rand des Diamaltplatzes angeboten. Ein flaches Wasserbecken, das sich aus dem Streifenmuster  des Bodenbelags entwickelt, bereichert den Platz als magischer Anziehungspunkt. Es unterstreicht die urbane Atmosphäre im publikumsintensiven nördlichen Platzbereich mit Außensitzbereich des Cafés und Nachbarschaftstreff. Die Zierkirschen setzen im Süden des Platzes einen Farbakzent und spenden Schatten für das angebotene Kinderspiel.

Der Diamaltplatz als zentraler, öffentlicher Begegnungsraum wird mit einer Großbaumreihe an der westlich verlaufenden Fahrstraße eingefasst. Unter den aufgeasteten Bäumen sind Kopfparkbuchten angeordnet, um die Erreichbarkeit der zentralen Einrichtungen zu stärken. Im Bereich der befestigten Platzfläche gegenüber der Kita wird dieser Baumschleier unterbrochen: hier bildet das Wegenetz aus dem südlichen Dreieckspark kommend die großzügige, aber dezidierte Einführung zum Platz. Dem Übergangsbereich zwischen dem befestigten Platz und dem begrünten Kita- Innenhof kommt besondere Bedeutung zu. Um eine gewünschte Abgrenzung zu erreichen und dennoch eine optische Verbindung zwischen diesen beiden Zonen zu ermöglichen, wird eine semitransparente Wand mit einer offenen Ziegelstruktur vorgeschlagen. Licht- und Schattenspiel sowie gefilterte Durchblicke erzeugen einen interessanten Dialog zwischen den beiden Seiten, ohne eine Seite auszusperren. Die neue Wand schließt bewusst nicht an die vorhandenen Denkmäler an, sondern setzt sich von diesen entschieden ab. Durch das Abrücken der Wand vom Anbau der Suppenwürze ist der Zugang zu Kindertagesstätte und Wohnen vom Platz her eindeutig ablesbar.

Werkstattgebäude

Konzeptidee Das ehemalige Werkstättengebäude wird zum zentralen Begegnungsbereich für das gesamte Wohnquartier umgestaltet und soll die unterschiedlichen, kommunikativen Einrichtungen aufnehmen. Dazu ist dieser Gebäudekomplex aufgrund seiner überlieferten, eigenwilligen Struktur bestens geeignet. Das Obergeschoß der Ummantelung als verunklärende Hinzufügung aus den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wird abgebrochen, der angrenzende, erdgeschossige Anbau an die zentrale Halle profilgerecht weitergeführt. Im EG und im UG bleibt die historische Substanz weitgehend erhalten. Das freigelegte Giebelfeld nach Westen wird adäquat zum Ostgiebel befenstert. Die Ostfassade der zentralen Halle wird durch eine Baukörperfuge zum Kita- Anbau freigestellt. Die ursprünglich vorhandene, zentrale Öffnung im Giebel nach Osten wird wiederhergestellt und führt zu einer großzügigen Aufwertung dieses besonders eindrucksvollen Raumes. Der basilikale Querschnitt des Gebäudes erlaubt eine selbstverständliche Zuordnung der unterschiedlichen Funktionsbereiche an diesen Zentralraum.

Nutzung und Funktionen An der historischen Schnittstelle mit dem vorhandenen Höhensprung wird ein barrierefreier Zugang mit Treppe und Aufzug vorgeschlagen, der alle unterschiedlichen Ebenen incl. Tiefgarage erschließt. Hier erfolgt der Hauptzugang zum Bürgertreff mit seinen diversen Räumlichkeiten und dem Saal. Der Saal wird wegen seiner beeindruckenden, durch die Oberlichter hell ausgelichteten Wirkung als zentraler Ort der Begegnung erhalten. Der Saal kann sowohl vom Bürgertreff aus genutzt werden (Bürgerversammlungen, Faschingsbälle, kulturelle Veranstaltungen mit Bühne) als auch vom Restaurant Café aus. Für eine möglichst flexible Nutzung sollte der Saal durch bewegliche Trennelemente teilbar ausgebildet werden. Sowohl dem Bürgertreff als auch dem Restaurant Café mit eigenem Zugang vom Platz sind besonnte, geschützte, attraktive Freibereiche zugeordnet, die eine lebendige Außenraumbespielung erlauben. Entlang der Nordseite des Werkstattgebäudes kann eine autarke Büroeinrichtung mit ca. 140m² Geschoßfläche und eigenem Zugang entwickelt werden. Diese Büroeinheit könnte in der Übergangszeit als Verwaltungs- und Verkaufsraum von der ISARIA Wohnbau GmbH temporär genutzt werden.

Neubau Wohnen

Konzeptidee Der Neubau für Wohnen und Kita ist folgerichtig aus den Festsetzungen des Bebauungsplans entwickelt. Zwischen dem sechsgeschossigen, begrenzenden Baukörper im Norden mit eigenem Erschließungskern und dem Treppenturm im Süden spannt sich ein fünfgeschossiger Baukörper, der zu den Lärmquellen im Osten vorwiegend als Laubengangtypus entwickelt ist und zu seiner ruhigen Westseite am Innenhof Wohn Schlafräume und geschützte Freiräume als in den Baukörper integrierte Loggien anbietet. In den Bereichen, in denen einzelne Aufenthaltsräume zur belärmten Seite nach Osten orientiert sind, wirken vorgelagerte Schallschutzloggien als Immissionspuffer. Im winkelförmig ergänzten EG und in Teilen des 1.OG sind alle Räumlichkeiten für die Kita untergebracht, die einen nach Süden und Westen orientierten, ruhigen Innenhof umschließen. Dank des Platzgewinns durch den Autoaufzug sind alle Gruppenräume für die Krippe und den Kindergarten sowie die Multifunktionsräume auf einer Ebene und dem Garten zugewandt. Die Erschließung der Wohnungen erfolgt einerseits über die nördlich angrenzende Verkehrsfläche und anderseits im südlichen Treppenturm mit Zugang über den Diamaltplatz von Westen her (Nebeneingang von Osten). Der Hauptzugang zur Kita erfolgt ebenfalls über den Platz, wobei die ca. 50 m Fußweg von den Kopfparkbuchten im Westen bewusst zur Belebung und vielfältigen Nutzung des Platzes beitragen sollen.

Gestaltung Es ist bewusste Gestaltungsintention, Neubauteile formal und materiell eigenständig zu entwickeln. Bezüglich der Maßstäblichkeit und der Proportionen wird hingegen ein enger Dialog mit den Bestandsbauten intendiert. So orientieren sich die Öffnungsbreiten der Fenster bewusst an den Formaten des Bestands.
Als Oberflächenstruktur für die Neubauteile ist eine sandgraue Ziegelriemchenverkleidung vorgesehen (Fa. GIMA, Material PASSO). Diese Ziegelstruktur wird in Kalt – Kalt – Bereichen aufgelöst und erzielt eine semitransparente Wirkung (Laubengang, Loggien). Bei den Treppenhäusern sind den verglasten Fensterfronten ebenfalls offene Ziegelstrukturen vorgesetzt, um großflächige Verglasungen zu vermeiden. Im Übrigen wird durch die unterschiedlichen Grundrisse der Wechsel von offenen und geschlossenen Wandelementen nachvollziehbar.

Freianlagen Die Freifläche der Kindertagesstätte ist zweigeteilt: Während im Erdgeschoß das laute Spielen und Toben mit Spielgeräten, Fahrzeugen und Sandspiel lokalisiert ist, wird der Außenbereich im Obergeschoß für ruhigere Spiele genutzt. Über den Autoaufzügen befindet sich ein Brotzeitplatz, der auch für Malen und Werken im Freien genutzt werden kann. Hochbeete ermöglichen den Kindern den Anbau von Gemüse, Kräutern und Blumen. Ein Barfuß- oder Sinnesgarten und eventuell sogar ein Hasenstall mit Freigehege runden das didaktische und pädagogische Angebot im 1.OG ab.
Auf dem neu zu errichtenden Wohngebäude ist westlich der transparenten Lärmschutzwand ein Dachgarten zur gemeinschaftlichen Nutzung vorgesehen. Die Bewohner haben hier die Möglichkeit sich in Hochbeeten gärtnerisch zu betätigen. Zur Unterbringung von Gartengeräten befindet sich in räumlicher Verbindung zum Treppenhaus ein kleiner Unterstand. Nach getaner Arbeit können die Bewohner auf der Gemeinschaftsdachterrasse, überstellt von einer schattenspendenden Pergola, ihre Freizeit verbringen. Die übrigen Dachflächen des Neubaus erhalten eine extensive Dachbegrünung.

Suppenwürze

Konzeptidee Der Gebäudekomplex der Suppenwürzefabrik mit seiner buchstäblich herausragenden Höhenentwicklung bildet den baulichen und denkmalpflegerischen Schwerpunkt der Quartiersmitte. Unser Umgang mit dem Denkmal im Äußeren und Inneren ist im Grundsatz konservativ. Vorhandene Strukturen bleiben so weit wie möglich erhalten und werden auch formal restauriert. Hinzufügungen oder Weglassungen werden bis ins Detail zeitgenössisch interpretiert und sind als solche sofort ablesbar. Dies gilt für Innen und Außen.

Erschließung Bedingt durch die unterschiedlichen Höhenlagen des Bestandes war die barrierefreie Erschließung eine schwierige Aufgabenstellung.Im vorliegenden Entwurf werden die beiden vorhandenen Eingänge, unterstützt durch die Freianlagengestaltung, neu inszeniert. Dabei gelingt eine barrierefreie Erschließung durch das Zusammenschalten der beiden Treppenhäuser in einer gemeinsamen, großzügigen Eingangshalle. In der Suppenwürze wird der zentrale Flur mit vorhandenem Aufzugsschacht durch Einbau einer einläufigen Treppe zum zentralen Treppenhaus umgewandelt.

Nutzung und Funktion Vorgeschlagen wird eine konsequente Teilung: Im gesamten östlichen Bauteil werden gewerblich nutzbare Flächen in grandiosen, hochdifferenzierten Raumsituationen angeboten. Dabei ist eine freie Mischung zwischen Großraum „Open- Space- Office“ bis hin zu attraktiven Einzelbüros möglich. Die Flächen – auf diverse Niveaus inkl. UG verteilt – können sowohl insgesamt als auch mehrfach aufgeteilt in kleinere Einheiten vermarktet werden.

Gestaltung Dem östlichen Flügel des Suppenwürzehauptgebäudes wird – angelehnt an den historischen Vorzustand – ein erdgeschossiger Anbau, jedoch mit Flachdach, vorgeschaltet und so die Nutzfläche erweitert. Auf dem Dach ist optional ein zusätzlicher Dachgarten möglich, der allerdings durch eine gläserne Lärmschutzwand geschützt werden müsste. Das Vordach vor dem Anbau nach Osten wird erhalten und restauriert und ist formal eingespannt zwischen dem nördlichen Treppenturm und der Attika als Einfassung der über dem Anbau angeordneten, optional nutzbaren Dachterrasse. Die historische Bausubstanz bleibt innen und außen so weit möglich erhalten, wird saniert und wieder hergestellt. Dies gilt auch für die Fassaden mit der typischen rauen Putzstruktur, den Lisenen und der vorhandenen Befensterung. Dort, wo Hinzufügungen (Fenster im Dachbereich oder im Anbau) oder Weglassungen erfolgen, ist die gestalterische Handschrift reduziert, aber bewusst zeitgenössisch. Als Sonnenschutz sind leichte, helle Stoffmarkisen vorgesehen, die bei den historischen Fenstern vor dem Mittelkämpfer platziert werden.

Immissionsschutz Ziel ist es, den Immissionsschutz so weit wie möglich in das Gesamtgestaltungskonzept zu integrieren. Beim Wohnungsneubau gelingt dies relativ unauffällig durch die Einbindung der Schallschutzverglasung auf der Dachterrasse in die seitlich überragenden Treppenhauskerne. Im südlichen Anschluss an die Suppenwürze schlagen wir vor, die Schallschutzwände als massives Betonskelett mit entsprechender Verglasung unter Bezugnahme auf die Lisenenstruktur des historischen Gebäudebestandes zu entwickeln. Hier ist eine vertiefte, gestalterische Auseinandersetzung zwingend erforderlich.

Feuerwehr Die Feuerwehr muss zur Rettung aus den Wohnungen in den oberen Geschoßen der Suppenwürze nur im südlichen Bereich auf den Platz fahren. Alle übrigen Wohneinheiten können von der Südseite her angefahren werden. Die Wohnungen im Wohnungsbau verfügen mit dem Anschluss an den Laubengang über zwei Rettungswege und müssen daher von der Feuerwehr nicht angefahren werden. Die Hochhausproblematik in der Suppenwürze wird gelöst, indem die Bewohner über eine zweite Treppe ein Niveau < 22m erreichen, und von dort aus durch die Feuerwehr gerettet werden können.

Wettbewerb 2013,
Wettbewerb Freianlagen 2013
Goergens Miklautz Partner GmbB
als Entwurfverfasser:
Gert F. Goergens, Dipl.-Ing. (Univ.) Architekt und Stadplaner
Christian Weigl, Dipl.-Ing. (Univ.) Architekt und Stadplaner
Anne Baumgartner, Dipl.-Ing. (Univ.) Landschaftsarchitektin
als Mitarbeiter:
Hedi Nick, Dipl.-Ing. (FH) Architektin
Can Ren, M.Sc. Städtebau
Florian Brummann, Dipl.-Ing. (Univ.) Architekt
Lukas Sambataro, B.Eng. Landschaftsarchitektur

Brandschutzplanung
Christina Buchner, Dipl. Ing. (FH), Planungsbüro Buchner GbR

Statik
Dipl. Ing. Christian Erber

Bauphysik
Stefan Müller, Möhler + Partner Ingenieure AG

Modellbau
Martin Kratzer, Dipl.-Ing. Architekt (Bures + Kratzer)