2015 - Geothermie Grünwald

Die baulichen Anlagen der Geothermie in Laufzorn waren räumlich (im Landschaftsschutzgebiet) so zu konzentrieren, dass möglicht große Bereiche der Waldlichtung zugänglich und erlebbar bleiben. Die Hauptbestandteile der Bebauung (das Heizwerkgebäude im Osten und die Luftkondensatoren im Norden) umschließen hierbei den Bohrplatz in L-Form und fügen sich in die dortige (nordwestliche) Nische der Waldlichtung ein.

Die Gebäude wiederum zeichnen sich durch ihre bewusste Zurückhaltung aus. Ihre Außenmaße sind auf das funktional sinnvolle und technisch notwendige Maß beschränkt worden. Alle Einrichtungen werden durch Holzfassaden (Holzbohlenkonstruktion) verkleidet und so auf einfache und natürliche Weise formal zusammengehalten.

Der Waldsaum und der im Osten angrenzende Bannwald werden durch Pflanzungen und Pflegemaßnahmen aufgewertet.

Weitere Pflanzungen von Baumgruppen und großflächigen Vogelschutzhecken im Süden des Betriebsgeländes werden dafür sorgen, dass die Geothermieanlage weitgehend aus dem Blickfeld der Allgemeinheit genommen wird und sich harmonisch in die Landschaft einfügt.

Ansicht Süd mit Besucherpavillon
Aufgeständerte Luftkondensatoren